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	<title>Music Nerds &#187; elektronische musik</title>
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		<title>FOEM-Remixcontest mit Martin Solveig</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 01:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[elektronische musik]]></category>
		<category><![CDATA[netlabel]]></category>
		<category><![CDATA[remixcontest]]></category>

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		<description><![CDATA[FOEM dürfte den Netlabel-Affinen unter euch ein Begriff sein. Mehrmals schon hat die Netzmusik-Plattform Remixcontests mit bekannten Künstlern aus dem Bereich der elektronischen Tanzmusik auf die Beine gestellt. In jüngerer Vergangenheit lieferten z.B. Gabriel Ananda, Rob Acid oder Luke Slater Tracks zur Vorlage, an denen sich Nachwuchsproduzenten austoben und reizvolle Preise abstauben konnten.

Am 1. Dezember [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.foem.info">FOEM</a> dürfte den Netlabel-Affinen unter euch ein Begriff sein. Mehrmals schon hat die Netzmusik-Plattform Remixcontests mit bekannten Künstlern aus dem Bereich der elektronischen Tanzmusik auf die Beine gestellt. In jüngerer Vergangenheit lieferten z.B. Gabriel Ananda, Rob Acid oder Luke Slater Tracks zur Vorlage, an denen sich Nachwuchsproduzenten austoben und reizvolle Preise abstauben konnten.</p>
<p><span id="more-152"></span></p>
<p>Am 1. Dezember ist der nächste Contest angelaufen: Diesmal wartet <a href="http://www.martinsolveig.com">Martin Solveig</a>, etablierter House-Produzent, DJ und Sänger, darauf, dass sein Track &#8220;One.2.3.Four&#8221; von euch in die Mange genommen wird. Als Preise winken das Digital-Release des eigenen Remixes auf Martins Label Mixture, zwei mal die Synthie-Software &#8220;Analog Factory 2.0&#8243; von <a href="http://www.arturia.com">Arturia</a> sowie Vinyls und CDs vom Produzenten. Der Contest läuft bis zum 28. Februar 2009 &#8211; also nichts wie ran an Rechner, Geräte, Instrumente! Alle nötigen Infos und Dateien gibts <a href="http://foem.info/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=291&amp;Itemid=97">hier</a>.</p>
<p>Sehr sympathisch im Übrigen sind die Vorstellungen des Mixture-Labels nach dem gewünschten Stil der Remixe:</p>
<blockquote><p>Do your own thing, bring your own colour and universe, break the rules. We want to be surprised!</p></blockquote>
<p>So sollte das sein!</p>
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		<title>Giga-Hertz-Preis 2008</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 16:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[elektronische musik]]></category>
		<category><![CDATA[karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[neue musik]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich traurig.. da wird in Karlsruhe im ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) der weltweit höchstdotierte Preis für Komponisten elektronischer und akusmatischer Musik verliehen, und der an sich schon kleine Saal im Kubus ist am Abend der Hauptveranstaltung nicht einmal voll besetzt.
Das Festivalprogramm des Giga-Hertz-Preises wurde dieses Jahr auf zwei Tage verteilt, den 28. und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.music-nerds.net/wp-content/uploads/2008/12/bild-2.png"><img class="size-medium wp-image-142 alignleft" title="bild-2" src="http://www.music-nerds.net/wp-content/uploads/2008/12/bild-2.png" alt="" width="207" height="271" /></a>Eigentlich traurig.. da wird in Karlsruhe im <a href="http://zkm.de/" target="_blank">ZKM</a> (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) der weltweit höchstdotierte Preis für Komponisten elektronischer und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akusmatik" target="_blank">akusmatischer</a> Musik verliehen, und der an sich schon kleine Saal im Kubus ist am Abend der Hauptveranstaltung nicht einmal voll besetzt.</p>
<p>Das Festivalprogramm des <a href="http://www.giga-hertz-preis.de/" target="_blank">Giga-Hertz-Preises</a> wurde dieses Jahr auf zwei Tage verteilt, den 28. und 29. November. Am ersten Abend wurde der Schwerpunkt auf &#8220;klassische&#8221; Komponisten der elektronischen Musik gelegt – so gab es neben Kompositionen von den Preisträgern auch Werke von Pierre Boulez, Luigi Nono und Karlheinz Stockhausen zu hören. Am zweiten Abend gab es zunächst die Preisvergabe, und im Anschluss darauf das zweite Preisträgerkonzert, wo ausschließlich Werke der Prämierten gespielt wurden, wobei auch zwei Stücke der Preisträger des letzten Jahres mit auf dem Programm waren.</p>
<p><span id="more-140"></span>Auch wenn mir nicht alle Stücke an diesen beiden Tagen zusagten, gab es doch einige wirklich interessante zu hören. Dazu zählte zum einen am Freitag &#8220;Beyond&#8221;, eine Komposition aus dem Jahr 2006 von einem der diesjährigen Preisträger, João Pedro Oliveira für Klarinette, Cello, Klavier und Elektronik, welches die Klangcharkteristiken der benutzten Instrumente mithilfe der Elektronik auf eine interessante Art neu kombinierte. Das zweite Stück, welches mir an diesem Abend gut gefiel, war ein etwas älteres: &#8220;A Pierre. Dellázzurro silenzi, inquietum&#8221; aus dem Jahr 1985 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Nono">Luigi Nono</a> für Kontrabassflöte, Kontrabassklarinette und Live-Elektronik. Vor allem letztgenanntes schaffte es, eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Dabei rückten die beiden Holzbläser mehr das Anblasgeräusch in den Vordergrund, als den zu erwartenden klaren Ton. Die Klangkulisse erinnerte mich stark an einen etwas surrealen Urwald bei Nacht, gleichzeitig gab es aber auch eine Spannungskurve innerhalb des Stücks, wodurch die Musik auch erzählende Elemente neben den atmosphärischen Klängen besaß.</p>
<p>Am Samstag ist mir vor allem das akusmatische Stück &#8220;La Vie Mécanique&#8221; (<a href="http://www.imeb.net/MFLi/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=109&amp;Itemid=130">Hörbeispiel</a>) aus dem Jahr 2004 aufgefallen. Komponiert wurde es von <a href="http://members.tripod.com/~Parmerud/">Åke Parmerud</a>, einem zweifachen Grammygewinner und ein weiterer Preisträger dieses Jahr. Die Komposition wurde ausschließlich mit mechanischen Geräuschen realisiert, wobei rhythmische Elemente aus den Bereichen Electronica oder Techno auch deutlich das Klangild mitgeprägt haben.</p>
<p>Das Stück hat mich auch in soweit überrascht, weil ich eingängige Rhythmen, die sogar zum Tanzen einladen, aus dem Bereich der Neuen Musik auf diese Weise nicht kannte. Daher war es auch besonders bemerkenswert, dass dieses Stück von der Jury explizit prämiert wurde. So haben mir an diesem Wochenende doch einige Stücke auch ein mal mehr gezeigt, dass Neue Musik nicht gleichzusetzen ist mit Begriffen wie &#8220;schwer zugänglich&#8221; oder &#8220;überhaupt kein Rhythmus&#8221;. Daher ist es um so bedauernswerter, dass man es anscheinend nicht geschafft hat, dieses Festival auch außerhalb seines eigenen Milieus ausreichend anzukündigen, da der Großteil der Besucher wieder nur aus &#8220;bekannten&#8221; Gesichtern bestand. Man kann nur hoffen, dass sich die Veranstalter darüber in Zukunft mehr Gedanken machen werden, wenn sie nicht absichtlich weiterhin die Neue Musik nur einem elitären Kreis zugänglich machen wollen.</p>
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		<title>Denzel + Huhn – Paraport</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 16:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ambient]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[elektronische musik]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;He, hast du den Sommer gesehen?&#8221; &#8220;Der is in Urlaub. Kommt erst nächstes Jahr wieder!&#8221; Grässlich kalt ist es auf Karlsruher Strassen. Das war vor ein paar Monaten doch noch anders … damals, mit kurzem Hemd und dem iPod in der Tasche durch die Innenstadt spazierend. Einfach nur Laufen. Kaiserstrasse auf und ab. Wieso? Weil ich Denzel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.music-nerds.net/wp-content/uploads/2008/11/paraport.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-102" title="Denzel + Huhn – Paraport" src="http://www.music-nerds.net/wp-content/uploads/2008/11/paraport-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>&#8220;He, hast du den Sommer gesehen?&#8221; &#8220;Der is in Urlaub. Kommt erst nächstes Jahr wieder!&#8221; Grässlich kalt ist es auf Karlsruher Strassen. Das war vor ein paar Monaten doch noch anders … damals, mit kurzem Hemd und dem iPod in der Tasche durch die Innenstadt spazierend. Einfach nur Laufen. Kaiserstrasse auf und ab. Wieso? Weil ich <a class="external text" title="http://www.city-centre-offices.de/cco/php/artist.php?bc_image=backblumen_gelb.jpg&amp;id=9" rel="nofollow" href="http://www.city-centre-offices.de/cco/php/artist.php?bc_image=backblumen_gelb.jpg&amp;id=9">Denzel + Huhn</a> hören wollte – Paraport. Irgendwie kann ich die Scheibe nur im Laufen so richtig genießen!</p>
<p><span id="more-101"></span></p>
<p>Die Tracks klingen nach Stadt und urbaner Einsamkeit: Anonyme Menschenmassen schieben sich durch die Fußgängerzone: Ohne Berührung, ohne Interaktion mit ihrer Umwelt. Was bei mir zu Hause nicht funktioniert, entfaltet sich nur im Laufen, am besten im Strom Einkaufswütiger. Wie heißt noch mal der eine Track? <em>Karlsruhe</em> – eine Klangcollage, die komplett auf einen durchgängiges Metrum verzichtet und immer wieder in kompletter Stille inne hält. Über diesen Track bin ich auf die Scheibe gekommen. Nachdem ich in iTunes kurz reingeschnuppert hatte kam drei Tage das Päckchen mit der CD von Amazon.</p>
<p>Die 15 Tracks wirken mit wenigen Ausnahmen wie aus einem Guss. Nur wenige Klangelemente stechen wirklich hervor, so zum Beispiel das rhythmische Klackern bei <em>Targo</em>. Meist wechseln sich Klangflächen, repetitive Patterns und einzelne Klangereignisse ab oder überlagern sich. Das intime und sehr feinfühlige Sounddesign kann überzeugen. Hier wurde mit sehr viel Sorgfalt an den Sounds geschraubt, auch wenn diese eigentlich nicht sonderlich spektakulär sind. Dezentes Knistern und eine leichte Verzerrung geben dem Sound eine wohlige Wärme.</p>
<p>Besonders der Titeltrack <em>Paraport</em> fasziniert mich immer wieder. Monoton und unaufhaltsam drehen sich die Patterns im Kreis. Scheinbar ohne Ziel, doch stets von einer knacksenden, aber nicht zu aufdringlichen, durchgehenden Basedrum getragen. Man scheint sich zu bewegen ohne vorwärts zu kommen. Ein Gefühl, das wahrscheinlich jeder auch aus seinem eigenen Leben kennt.</p>
<p>Paraport erschien 2007 beim Label <a class="external text" title="http://www.city-centre-offices.de/cco/" rel="nofollow" href="http://www.city-centre-offices.de/cco/">City Centre Offices</a>. In der <a class="external text" title="http://www.de-bug.de/mag/4668.html" rel="nofollow" href="http://www.de-bug.de/mag/4668.html">Rezension der De:Bug</a> steht, dass die CD von Bertram Denzel und Erik Huhn &#8220;Musik für eine stabile Psyche&#8221; transportiert. Dem kann ich zustimmen, jedoch war meine Psyche wohl zu labil für den Widerstand. So nimmt mich Paraport bis heute ein, und wird mich wohl auch nicht mehr so schnell loslassen.</p>
<ul>
<li><a class="external text" title="http://www.amazon.de/Paraport-Denzel-Huhn/dp/B000LAZDT2" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/Paraport-Denzel-Huhn/dp/B000LAZDT2">Paraport bei Amazon</a></li>
<li><a class="external text" title="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=212942665&amp;s=143443" rel="nofollow" href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=212942665&amp;s=143443">Paraport im iTunes Music Store</a></li>
<li><a class="external text" title="http://www.hardly-listening.com/" rel="nofollow" href="http://www.hardly-listening.com/">Homepage von Bertram Denzel</a></li>
<li><a class="external text" title="http://www.tatort-fundus.de/web/index.php?id=7332" rel="nofollow" href="http://www.tatort-fundus.de/web/index.php?id=7332">Tatort am 28.12.2008: &#8220;Der tote Chinese&#8221;, mit Musik von Denzel + Huhn</a></li>
</ul>
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